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Mittwoch, 30. März 2016

Ofenkartoffeln mit Avocadohummus und Grünkohlchips

Ganz langsam und zögerlich klopft der Frühling an die Tür! Und auch wenn das für Heuschnupfengeplagte nur ein halber Grund zur Freude ist, sind Sonnenschein und bunte Blüten doch eine feine Sache. Und solange draußen Aprilwetter vom Feinsten herrscht, kommt hier erst mal ein frühlingshaftes Rezept.

Die Mengenangaben sind wie immer nur Richtlinien.

Zutaten:

Sechs Kartoffeln (festkochend oder vorwiegend festkochend, ich habe rote Kartoffeln genommen)
1 große Avocado, weich
1 Dose Kichererbsen
1 Knoblauchzehe
2 große Grünkohlblätter
Bratöl
Sesamöl
Kreuzkümmel
Sesam
Pfeffer, Salz

Zubereitung:

Die Kartoffeln waschen und abtrocknen. Mit etwas Bratöl einreiben, Salz darauf geben. Bei 220 ° im Ofen für ca. 50 - 60 Minuten backen, bis die Kartoffeln gar sind.

Die Grünkohlblätter kleinschneiden oder -zupfen. Mit etwas Sesamöl vermengen und in der Pfanne braten, bis er schön knusprig ist.

Das Fruchtfleisch der Avocado und die Kichererbsen sowie eine Knoblachzehe pürieren. mit Kreuzkümmel, Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Ofenkartoffeln mit dem Avocadohummus servieren, mit Grünkohlchips und Sesam bestreuen, fertig!

Sonntag, 21. Dezember 2014

Adventsrisotto

 Ist es nicht herrlich, an Weihnachten zu den Eltern zu kommen und sich richtig schön verwöhnen zu lassen? Dieses herbstlich-winterliche Rezept hat mein Vater zum Vierten Advent gezaubert. Einfach wunderbar cremig und sowas von köstlich!
Zutaten:
 
400 g Champignons oder andere Pilze
3 Frühlingszwiebeln
100 g Maronen (vorgekocht oder frisch vom Weihnachtsmarkt)
Eine Handvoll Walnüsse, zerkleinert
6 EL Olivenöl
Petersilie, grob zerkleinert
1 Glas trockener Weißwein
1 L Gemüsebrühe
250 g Risottoreis
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Pilze abreiben und in Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Pilze in 4 EL Olivenöl braun anbraten, ein Drittel der Frühlingszwiebeln dazugeben und kurz mitbraten. Die Hälfte der Petersilie dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken, beiseite stellen.

Olivenöl kurz erhitzen und den Reis ungewaschen dazugeben. Unter Rühren glasig anbraten. Mit Wein ablöschen, Hitze reduzieren und ca. 3 - 5 Minuten alle Flüssigkeit aufnehmen lassen. Gebratene Pilze, Walnüsse und Maronenstücke hinzufügen und gut vermischen. Nach und nach die köchelnde (!) Gemüsebrühe hinzufügen, auf kleiner Hitze das Risotto garen, bis es cremig, aber noch bissfest ist (ca. 20 - 25 Minuten, ab 20 Minuten auf Bissfestigkeit prüfen). Immer wieder gut umrühren.

Die restliche Petersilie hinzufügen, evtl. noch mal mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann sofort servieren. Dazu passt ein Feldsalat.

Sonntag, 14. Dezember 2014

Marzipan-Bratäpfel

Kinder, kommt und ratet, was im Ofen bratet...
Dies sind die wohl einfachsten Bratäpfel, die man sich nur vorstellen kann, dabei aber unglaublich lecker. Alles, was man braucht, ist:

2 Äpfel (Boskop)
1 Marzipan-Zartbitterschoko-Riegel (z. B. von Lubs)
Apfelsüße/Reissirup/Agavendicksaft
Weihnachtliche Gewürzmischung mit Zimt
 
Das Kerngehäuse aus den Äpfeln entfernen und sie innen erst mit dem Sirup, dann mit dem Gewürz einreiben.


Den Marzipanriegel in kleine Stücke brechen und die Äpfel damit stopfen, dabei immer wieder auch Gewürze dazwischen schichten. Noch etwas von dem Gewürz obendrauf und dann das ganze bei 200°C für ca. 15-20 Minuten in den Ofen. Schon fertig!
 
Der Zipfel, der Zapfel, der Kipfel, der Kapfel, der goldbraune Apfel!

Donnerstag, 24. Juli 2014

Sobanudelsalat

Dies ist eines meiner absoluten Lieblingsgerichte! Inspiriert wurde es von dem köstlichen Sobanudelsalat, den es unter vielen anderen Leckereien im wunderbaren Goodies-Café im veganen Supermarkt Veganz gibt. Ich habe versucht, das Rezept nachzukochen, weil es einfach süchtig macht. Der Einfachheit halber habe ich meistens TK-Erbsen und -Brokkoli genommen. Sobanudeln sind japanische Buchweizennudeln, die man im Asiamarkt findet. Es ist ein schnelles Rezept, wunderbar cremig und so lecker, dass ich mich hineinlegen und darin marinieren könnte (wenn das nicht das Essen verderben würde)...

Die Mengenangaben sind wie immer nur Richtlinien.

Zutaten:

1 Block fester Tofu
Brokkoliröschen (frisch oder TK)
Erbsen
300 g Sobanudeln
Frischer Ingwer
1 1/2 EL Erdnussmus (ich mag am liebsten stückiges)
300 ml Misobrühe
Sojasoße
Kokosöl
Apfelsüße/Reissirup

Zubereitung:

Die Sobanudel nach Packungsanweisung kochen.

Den Tofu in kleine Würfel schneiden. Ein Stück Ingwer (ca. walnussgroß) kleinhacken. Beides in Erdnussöl anbraten. Sojasoße und Apfelsüße/Reissirup hinzugeben. Dann mit der Misobrühe ablöschen. Das Erdnussmus dazugeben und gut verrühren. Die Brokkoliröschen hinzugeben und dünsten, bis sie gar sind. Erst ganz am Schluss die Erbsen dazugeben und nur kurz mitdünsten, da die TK-Erbsen sehr schnell gar sind.

Alles zu den Sobanudeln geben und vermischen. Schon fertig!

Samstag, 12. Juli 2014

Keimli

...und hier ist ein weiteres fabelhaftes Küchengerät! Wie großartig klingt es bitte, sein eigenes Miniaturgewächshaus auf dem Fensterbrett zu haben? Und dann hat es auch noch einen umwerfend niedlichen Namen: Keimli.

Die bioSnacky-Serie von A. Vogel bietet eine Reihe verschiedener Keimgeräte mit unterschiedlichen Größen und Prinzipien, aber für einen Zweipersonenhaushalt ist der Keimli einfach perfekt und herrlich unkompliziert. Man kann das ganze Jahr über selbst Sprossen ziehen, die vollgepackt sind mit Vitaminen, Mineralstoffen, Enzymen, Antioxidantien - all das in einer so hohen Konzentration wie in kaum einem anderen Lebensmittel. Außerdem macht es einfach unglaublich viel Spaß, aus den kleinen Samenkörner Sprossen wachsen zu sehen. Lust auf einen Einblick in den Lebenszyklus von Sprossen? Hier am Beispiel von Radieschensamen:
Tag 1 - Die Samen waschen und gleichmäßig auf dem Plastikgitter verteilen. Die Schale so weit mit Wasser füllen, dass es das Gitter nicht berührt, dann die Samen ins Wasser tauchen und wieder über dem Wasser platzieren. Deckel drauf und an einen warmen, hellen Platz stellen, aber nicht ins direkte Sonnenlicht. Man muss die Samen jeden Tag zweimal waschen und das Wasser wechseln.
Tag 2 - Schon am Morgen sieht man die Samen aufbrechen und die kleinen Keimlinge hervorblitzen. Abends ist das Wachstum dann bereits in vollem Gange. Es wird weiß unter der Keimlikuppel!
 Tag 3 - Aus Weiß wird Grün! Jetzt beginnt das Wachstum zu explodieren. Die Sprossen färben sich in einem leichten Violett und bekennen sich damit zu ihrer Radieschen-Abstammung. Unten wachsen schon die ersten Spitzen aus dem Gitter und an der Oberfläche bilden sich feine Härchen an den Sprossen. Das ist ganz normal und hat nichts mit Schimmel zu tun - solange alles schön frisch riecht, besteht kein Grund zur Sorge.
 Tag 4 - Es wuchert! Das Wachstum ist nicht mehr aufzuhalten, ein kleiner Urwald von Sprossen keimt im Miniaturgewächshaus. Und schon ist Erntezeit. Gar nicht so einfach, denn die Wurzeln der Sprossen sind durch das Gitter hindurchgewachsen. Nach erfolgreichem Abpflücken schön gründlich waschen, mit Küchenpapier trocknen und dann ab in den Kühlschrank mit den Sprossen, dass sie bis zum Verzehr frisch bleiben. Die Radieschensprossen haben eine wunderbare Schärfe und passen perfekt in Salat oder auf leckere Sandwiches.
...und hier gleich noch ein passendes Rezept dazu:

Sommersalat mit Radieschensprossen

Zutaten:

250 g bunte Tomaten
1 Salatgurke
1 Kohlrabi
1 Dose Kichererbsen
Radieschensprossen
3 EL Leindotteröl
1 EL Himbeeressig
1 TL Apfel-/Reissüße
1/2 Glas Arrabitom-Brotaufstrich
(oder anderen veganen Brotaufstrich)

Zubereitung:

Tomaten je nach Größe vierteln oder halbieren. Kohlrabi schälen, in Würfel schneiden. Gurke kleinschneiden. Kichererbsen dazugeben.

Leindotteröl, Himbeeressig, Apfel-/Reissüße und den Brotaufstrich verrühren und zum Gemüse geben. Die Sprossen dazugeben und alles gut durchmischen. Noch kurz durchziehen lassen, fertig!

Sonntag, 29. Juni 2014

Deutschland trifft Orient - Couscous Schwarz-Rot-Gold


Die erste Hürde ist geschafft! Deutschland ist Gruppensieger, das Achtelfinale steht vor der Tür, bevor es also am Montag wieder spannend wird, hier ein kleines Essen zur Feier des Erfolges. Schön multikulti mit orientalischen Gewürzen und Couscous, weil sich der so gut einfärben lässt. Am Ende war es so viel, dass wir zwei Tage schwarz-rot-goldene Verpflegung hatten. Gestärkt für die nächste Runde!

Zutaten:

300 g Couscous
 250 g Belugalinsen
250 g Tomaten
ca. 7 getrocknete Tomaten in Öl
1/2 Tube Tomatenmark
1 Knoblauchzehe
1 Dose Kichererbsen
1 Dose Mais
1 EL Ras El Hanout
1 EL Mandelmus
1 EL Baharat
1 EL gemahlenen Koriander
1 TL Zimt
Olivenöl
Thymian
Curcuma
Sesam
Sumach
Schwarzkümmel
Apfelsüße/Reissirup
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Für den Belugalinsensalat die Linsen ca. 20 Minuten kochen, dann probieren, ob die Linsen schon gar, aber noch bissfest sind. Das Linsenkochwasser auffangen. Mit Ras El Hanout, Mandelmus, Thymian, 3 EL Olivenöl und Sumach würzen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Couscous mit kochendem Wasser übergießen, dass er ca. 1 cm bedeckt ist, und zugedeckt etwa 10 Minuten ziehen lassen. Dann für die Tomatensauce Knoblauch und Tomatenmark in Olivenöl anbraten. Die Tomaten kleinschneiden und dazugeben. Mit Linsenwasser ablöschen, dass sich eine Sauce ergibt. Mit Baharat, Thymian und etwas Koriander würzen. Die getrockneten Tomaten kleinschneiden, mit etwas von dem Tomatenöl in die Sauce geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Köcheln lassen.

Curcuma in Olivenöl anbraten. Die Hälfte des Couscous dazugeben. Mit Zimt und gemahlenem Koriander würzen. Kichererbsen und Mais dazumischen. Nach Geschmack mit Apfelsüße/Reissirup, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die zweite Couscoushälfte zur Tomatensauce rühren. Dann am besten erst den gelben Couscous, dann den roten Couscous und zuletzt die schwarzen Linsen in Streifen auf dem Teller anrichten. Einzeln oder gemischt essen.

Sonntag, 22. Juni 2014

Soljanka

Vegan kochen kann unglaublich kreativ sein, voller zauberhafter Gemüsekreationen, aber manchmal geht nichts über einen veganisierten Klassiker. Dies hier ist eines meiner liebsten pflanzenfresserfreundlich überarbeiteten Rezepte. Schön warm und würzig, einfach das perfekte Wohlfühlessen nach einem langen Arbeitstag!

Zutaten:

400 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend oder festkochend)
Tofu- oder Seitanbratwürstchen (sehr lecker sind z. B. die Kräuterknacker von Taifun)
Pflanzenöl
2 EL Tomatenmark
1 Knoblauchzehe
Senfkörner 
4 TL Sojasauce
1 L Gemüsebrühe
2 Paprika (rot und gelb)
5 Gewürzgurken
1 EL Apfelsüße oder Reissirup
3 EL Gewürzgurkensud
1 Prise gemahlene Chiliflocken
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Paprika in Stücke schneiden. Die Gurken in Scheiben schneiden.

 Die veganen Bratwürste in Scheiben schneiden. Öl erhitzen, Knoblauch und Senfkörner hinzugeben, dann die Tofu-/ Seitanwürstchen darin anbraten. Kartoffeln und Tomatenmark hinzugeben und ca. 3 Minuten anschwitzen. Mit Sojasauce und Brühe ablöschen. Paprika und Gurken dazugeben, mit Gurkensud, Apfelsüße/Reissirup und Chili abschmecken und ca. 30 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, fertig!

Schmeckt aufgewärmt am nächsten Tag noch besser. :)

Samstag, 31. Mai 2014

Orientalischer Auberginenreis

Dieses Essen ist ein absoluter Klassiker in unserer Alltagsküche! Auberginen, Tomaten und orientalische Gewürze, das Ganze schnell und einfach zubereitet, was will man mehr? Zum Glück hat sich das Rezept ganz einfach veganisieren lassen, so müssen wir auch ohne Hackfleisch nicht auf eines unserer Lieblingsgerichte verzichten. Die Mengenangaben, besonders bei den Gewürzen, sind wie immer eher Richtwerte. Die wichtigste Instanz sind und bleiben die persönlichen Geschmacksnerven!

Zutaten:

1 große Aubergine
250 g Naturreis (z. B. der Thaibonnet Naturreis von Davert)
200 g festen Tofu
250 g Datteltomaten
1 Dose stückige Tomaten
2 EL Cumin
2 EL Zimt
1 TL Garam Masala
1 TL Curcuma
2 Knoblauchzehen
Tomatenmark
Olivenöl
Senfkörner
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Den Reis in 500 ml gesalzenem Wasser aufkochen und ca. 40 Minuten köcheln lassen.

Die Aubergine in Würfel schneiden. Den Knoblauch klein hacken und in Olivenöl andünsten. Tofu zerkrümeln und mit in die Pfanne geben. Garam Masala, Curcuma und Senfkörner dazugeben und mit anbraten, bis die Gewürze schön duften. Dann die Auberginen dazugeben und ebenfalls mit anbraten. Tomatenmark dazugeben und mit den stückigen Tomaten ablöschen.

Die Datteltomaten halbieren und ebenfalls zur Sauce geben. Mit Cumin, Zimt, Salz und Pfeffer würzen. Dann köcheln lassen, bis die Auberginen gar sind. Mit dem Reis servieren.

Dienstag, 27. Mai 2014

Artischocken-Zucchini-Pasta

Für gewöhnlich esse ich jedes Gericht nach einem strengen, immer gleichen Schema: Unbedingt bis zuletzt die Zutat bunkern, die am besten schmeckt! Bei diesem Essen hier fällt es mir allerdings schwer, mich zu entscheiden, weil alles so lecker ist und am allerbesten sowieso in Kombination miteinander. Ursprünglich habe ich für das Gericht die grünen Linsen-Spirelli von Holo verwendet - die sind superlecker, bissfest und aromatisch, vom Hülsenfrüchte-Gesundheitsbonus ganz zu schweigen! Da sie aber leider auch recht teuer sind, kann man stattdessen Vollkorn-Spirelli verwenden. Aber ab und zu kann man sich schon mal mit Luxus-Nudeln und Artischockenherzen verwöhnen...

Zutaten (für 2 Personen):

250 g Linsen- oder Vollkornnudeln
2 Knoblauchzehen
1 große Zucchini
1 Dose Tomaten (stückig)
1 Dose/Glas Artischockenherzen
ca. 7 getrocknete Tomaten in Öl
1 Bund Thymianzweige
Olivenöl
1 EL Mandelmus
Tomatenmark
Aceto Balsamico
Apfelsüße/Reissirup
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen.

Knoblauchzehen hacken, in Olivenöl andünsten. Die Zucchini in Stücke schneiden, zu dem Knoblauch geben, salzen und dann ca. 5 Minuten mitdünsten. Tomatenmark dazugeben, kurz mit anbraten und mit den stückigen Tomaten ablöschen.

Die Artischocken schneiden und mit in die Pfanne geben. Die getrockneten Tomaten kleinschneiden und dazugeben. Thymianblättchen abzupfen und in die Soße geben. Das Mandelmus unterrühren, mit Salz, Pfeffer, Aceto Balsamico und Apfelsüße/Reissirup abschmecken. Ca. 10 Minuten köcheln lassen, fertig!

Sonntag, 25. Mai 2014

Frühlings-Cupcakes

Diese leichten Himbeer-Vanille-Cupcakes wurden für ein Wochenendtreffen mit den Arbeitskollegen gebacken. Herrlich warme Maisonne, Tischtennis, gemeinsames Fußballgucken und ganz, ganz viel Hundekuscheln... ruft das nicht nach frühlingshaften Cupcakes? Leider war es so warm, dass im Endeffekt keine Himbeerblüte den Transport überlebt hat und das Frosting als zerlaufenes rosafarbenes Etwas ankam. Aber es kommt ja auf die inneren bzw. die geschmacklichen Werte an, nicht?

Zutaten (für 12 Cupcakes):

Für den Teig:

1/2 Tasse Soja-Vanillejoghurt
2/3 Tasse Sojamilch
1/4 Tasse Apfelmus
3 EL Rapsöl
3/4 Tasse Rohrohrzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 1/4 Tassen Mehl
2 EL Maisstärke
3/4 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1/4 TL Salz

Für das Frosting:

1/2 Tasse Alsan oder andere vegane Margharine
2 Tassen Puderzucker
4 EL Himbeersirup

Für die Deko:

Annies Fruchtriegel Apfel-Himbeere
Getrocknete Holunderblüten

 Zubereitung:

 Backrohr auf 180°C vorheizen, ein Muffinblech mit Papierförmchen füllen.

Joghurt, Sojamilch, Apfelmus, Öl, Zucker und Vanillezucker verquirlen. Mehl, Maisstärke, Backpulver, Natron und Salz dazusieben und mixen.

Mischung in die Cupcakeförmchen füllen und ca. 20 - 25 Minuten backen. Rechtzeitig testen, ob die Cupcakes schon durch sind, indem man mit einem Zahnstocher hineinsticht und prüft, ob er sauber wieder herauskommt. Die Cupcakes abkühlen lassen, bevor man das Frosting aufträgt.

Für das Frosting die Margharine mit dem Puderzucker gut verrühren, bis eine cremige Masse entsteht. Etwas von der Masse in die Mitte der Cupcakes geben. Dann den Himbeersirup dazugeben und vermischen. Mit dem Frosting Blüten rings um die helle Mitte aufspritzen. Dann die Mitte mit den Holunderblüten verzieren. Aus den Fruchtriegeln Schmetterlinge mit Ausstechförmchen ausstechen und auf das Frosting setzen. Fertig!

Dienstag, 13. Mai 2014

Kohlrabispaghetti mit Tomatensauce

 Gemüsenudeln sind einfach genial! Sie sind frisch, knackig, schnell gemacht und platzen fast vor lauter Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen und allem anderen, was in frischem, nur kurz gegartem Gemüse gut für unseren Körper ist. Außerdem enthalten sie einen Bruchteil der Kalorien von herkömmlichen Nudeln und sie schmecken so unglaublich gut, dass man auf den ersten Biss süchtig nach ihnen wird. Wie könnte man sich nicht in sie verlieben? Hier ein Rezept für eine meiner liebsten Gemüsesorten, Kohlrabi.

Zutaten (für 2 Personen):

3 Kohlrabi
500 g Tomaten
50 g getrocknete Tomaten in Öl
Tomatenmark
1 Handvoll Cashewkerne
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
Frische italienische Kräuter (Oregano, Thymian,
Basilikum, Rosmarin, am besten gemischt)
1 TL Apfelsüße oder Reissirup
Aceto Balsamico
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Kohlrabi schälen und mit dem Spiralschneider daraus Spaghetti schneiden. Diese in Salzwasser ca. 4 Minuten blanchieren - lieber rechtzeitig probieren, die Kohlrabispaghetti müssen noch schön bissfest sein.

Den Knoblauch schälen und hacken. Die Tomaten kleinschneiden. Knoblauch in Olivenöl anbraten, Tomatenmark dazugeben. Mit anrösten lassen, dann die Tomatenstücke hineingeben. Die frischen Kräuter abzupfen, in die Soße geben. Mit Aceto Balsamico, Apfelsüße/Reissirup sowie Salz und Pfeffer abschmecken.

Die getrockneten Tomaten schneiden und in die Soße geben. Die Cashewkerne hineinbröseln. Das ganze ca. 10 Minuten köcheln lassen, fertig!

Sonntag, 4. Mai 2014

Nudeln mit Spinatcreme

Zugegeben - einen Schönheitspreis würde das Essen nicht gewinnen, aber es war so einfach, lecker und frühlingshaft leicht, dass ich dachte, es ist mal wieder der richtige Moment für ein Rezept. Ausgangspunkt war eine Entdeckung im Veganz, dem wunderbaren veganen Supermarkt: Vierkornpasta von Felicia aus Mais-, Reis-, Buchweizen- und Quinoamehl. Nicht nur glutenfrei, sondern auch eine gesunde Alternative zu einfacher Weizenpasta. Immer mal eine gute Idee, die Sättigungsbeilage nährstofftechnisch aufzuwerten, aber wie schmeckt's denn nun?
 
Mein Fazit: Die Nudeln waren kräftiger, herzhafter als die Type 405-Standardnudeln. Ich liebe Maisgeschmack! Der war hier am besten herauszuschmecken. Positiv auch, dass die Nudeln richtig schön bissfest geblieben sind, aber nicht zu hart. Kommt ab jetzt definitiv öfter auf den Teller!
 
Zutaten (für 2 Personen):
 
250 g Vierkorn-Penne (oder andere Nudeln)
200 g Spinat (frisch oder TK)
Bärlauch-Tofu  (oder anderer Kräutertofu)
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Zitrone
Pinienkerne
2 EL Mandelmus
1 EL Apfelsüße oder Reissirup
Olivenöl
Etwas Muskat
 
Zubereitung:
 
Die Nudeln ganz normal in gesalzenem Wasser ca. 8 Minuten kochen.
 
Bei frischem Spinat: Waschen und Stiele abschneiden.
 
Die Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Die Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne anrösten, dann herausschütten. Olivenöl in die Pfanne geben und darin die Zwiebeln und den Knoblauch anbraten. Den Kräutertofu zerkrümeln und ebenfalls mit anbraten. Den Spinat dazugeben und andünsten.
 
Zitrone auspressen, ca. 150 ml von dem Nudelwasser, 1 EL Apfelsüße/Reissirup und 2 EL Mandelmus dazugeben. Ich mag das dunkle Mandelmus lieber, aber das ist Geschmackssache. Alles verrühren und in die Pfanne geben. Kurz aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat abschmecken, dann mit den Nudeln vermischen und mit Pinienkernen bestreuen. Fertig!

Schmeckt sicher auch ohne Knoblauch. :)

Sonntag, 25. August 2013

Anatolischer Bulgur

Die orientalische Küche ist für mich vielleicht die köstlichste überhaupt, auch wenn "orientalisch" natürlich ähnlich präzise ist wie "asiatisch". Aber egal ob syrisch, türkisch, libanesisch oder persisch, ich liebe die Gewürze, die Düfte, die Vielfalt an Gemüse und Nüssen und Trockenfrüchten und zahllosen anderen Köstlichkeiten. Dieses Rezept ist eines meiner absoluten Lieblinge. Es ist zunächst vielleicht überraschend, da es sich um einen eher süßen Pilaw handelt, aber ich finde die Kombination aus Datteln, Nüssen und Bulgur einfach genial.
 
Zutaten:
 
350 g Bulgur
2 EL Öl oder Pflanzenmargarine
2 mittelgroße Karotten
75 g gestiftelte Mandeln
2 - 3 EL Pinienkerne
2 - 3 EL Pistazienkerne, geschält
175 g weiche, getrocknete Datteln
Salz
Korianderpulver
 
Zubereitung:
 
Den Bulgur waschen und abtropfen. In eine Schüssel oder einen Topf geben und mit kochendem Wasser übergießen, dass er etwa mit 2 cm Wasser bedeckt ist. Je nach Geschmack leicht salzen. Kurz umrühren. Schüssel oder Topf mit einem Teller oder Deckel abdecken und ca. 25 Minuten stehen lassen, bis der Bulgur das Wasser aufgesaugt hat.

Die Karotten in Öl oder Margarine ca. 10 Minuten weich dünsten. Die Nüsse dazugeben und goldbraun dünsten.

Die Datteln hinzugeben. Falls diese sehr trocken sind, außerdem 1 - 2 EL Wasser zugeben und dann alles mit dem Bulgur gut vermischen. Mit Salz und Korianderpulver abschmecken. Den Topf beiseitestellen, ein trockenes Geschirrtuch und den Deckel auflegen und 5 - 10 Minuten quellen lassen.